Pfadfinder feiern Jubiläum in alter Spurensucher-Tradition

Stamm von St. Peter und Paul besteht 25 Jahre - 30 Mitglieder (WAZ)

"Weg, den zu gehen lohnt": Unter diesem Motto feierten die Pfadfinder der katholischen Gemeinde St.Peter und Paul am Samstag Ihr 25-jähriges Bestehen. In alter Spurensucher-Tradition veranstalteten sie eine "rätselhafte" Rallye in der Innenstadt und gestalteten abends einen eigenen Gottesdienst.

Stamm von St. Peter und Paul besteht 25 Jahre - 30 Mitglieder (WAZ)


Auf mehreren Stationen lösten die rund 25 Pfadinfer zwischen sieben und 17 Jahren bei der Rallye verschiedene Rätsel, bauten ein Zelt, färbten Pfadfindertücher und bastelten. Es ging schon kompliziert los mit einer Karte, in die verschiedene Linien eingezeichnet werden sollten. Beim "Pfadfinderfinderrätsel" mussten die Kinder und Jugendlichen beispielweise wissen, wie der Gründer der Pfadfinder hieß und wie das Klo im Lager genannt wird, nämlich "Donnerbalken".
Doch davon ließ sich niemand abschrecken. "Wölfling" Linda (10), die seit rund vier Jahren dabei ist, meint nur: "Im Zeltlager machen wir mit feuchtem Holz Feuer und kochen darauf Tee, das ist viel schwerer." Anschließend ging es auf in die Stadt, wo Halstücher mit Linolplatten gefärbt wurden und als Höhepunkt ein großes Zelt auf dem Krämersdorf aufgebaut werden wollte.
Direkt danach begann der Gottesdienst, der von allen Gruppen gestaltet wurde. Die Puzzleteile, die die Kinder bei der Rallye nach und nach eingesammelt hatten, fanden sich nun zu einem Bild zusammen. Später trafen sich noch alle zu einem gemütlichen Fest, zu dem auch Ehemalige eingeladen waren. Gruppenleiterin Rabea Peirick sagt zufrieden: "Von den Rund 30 Mitglieder unseres Stamms war ein Großteil heute dabei."

... erfasst am 11.08.2005 - 15:44 Uhr von Christian Wallau